Sich im Saisonjob weit weg von zu Hause gut einleben

Landschaftsillustration

Ein Saisonjob führt manchmal weit weg von zu Hause: in ein Hotel in den Bergen, auf einen Hof, in ein Ausflugslokal am See. Die ersten Tage sind meist aufregend, aber auch anstrengend. Alles ist neu, die Gesichter, die Wege, sogar das Bett. Es hilft, sich vorzunehmen, dass das Einleben ein bisschen Zeit braucht und dass es ganz normal ist, wenn nicht gleich alles perfekt läuft.

Ein kleines Zuhause auf Zeit schaffen

Richte dein Zimmer oder deinen Schlafplatz so ein, dass er dir gefällt. Ein Foto, eine Decke von daheim oder eine kleine Pflanze machen aus einem fremden Raum schnell einen vertrauten Ort. Lege fest, wo deine Sachen hingehören, damit du nicht jeden Tag suchen musst. Wenn du dein Zimmer mit anderen teilst, sprich gleich am Anfang über kleine Dinge wie Licht, Lüften und Ruhezeiten, damit später kein Ärger entsteht. Eine kleine Lichterkette oder ein Radio, das niemanden stört, macht den Raum gleich wärmer.

Lerne deine Umgebung in kleinen Schritten kennen. Gehe am ersten freien Nachmittag eine Runde durch den Ort, und finde heraus, wo es ein Geschäft, eine Haltestelle oder einen schönen Platz zum Sitzen gibt. Schon ein kurzer Spaziergang macht das Neue weniger fremd. Frage die Kolleginnen und Kollegen nach ihren Lieblingsorten, denn sie kennen die Gegend und zeigen sie dir meist gern.

Halte Kontakt nach Hause, aber lass dich nicht nur davon bestimmen. Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht am Abend tut gut und verbindet. Wenn du aber jede freie Minute nur am Telefon verbringst, verpasst du die Menschen, die gerade neben dir sind. Setze dich ruhig einmal zu den anderen in den Aufenthaltsraum, auch wenn du müde bist. Gemeinsame Abende schaffen im Saisonteam rasch Vertrauen und Zusammenhalt.

Achte auf einen Rhythmus, der dich trägt. Eine Saison bedeutet oft lange Tage und wenig freie Zeit, deshalb lohnen sich feste Gewohnheiten: regelmäßig essen, ausreichend schlafen, an freien Tagen bewusst etwas Schönes unternehmen. Und wenn dich das Heimweh einmal einholt, ist das nichts Ungewöhnliches. Sprich mit jemandem darüber, oft geht es anderen genauso. Bald ist der Ort vertraut, und beim Abschied wird er dir fehlen.